Klangschale, Kerze, Rosenblüten ©Bernd S. – fotolia.com
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Produkte der Fachbetriebe für Orthopädie-Schuhtechnik



Schuheinlagen

Einlagen können aus verschiedenen Materialien angefertigt werden. Die bekannteste Art ist neben der Weichschaumeinlage, die in den letzten Jahren wohl am meisten eingesetzte Kork-Leder Ausführung.

Heute wird mit moderneren Materialkombinationen das gleiche, wenn nicht sogar ein besseres Ergebnis erzielt. Eine genaue Fußuntersuchung sollte vor der Anfertigung des Hilfsmittels erfolgen, so dass gezielt auf die Beschwerden des zu versorgenden Patienten eingewirkt werden kann.


Wirkungsweise
Druckminderung unter der Fußsohle wird dadurch erreicht, dass die Kraft, die auf die betroffene Fußsohlenpartie wirkt, auf die gesamte Fläche des Fußes umgeleitet wird (Druckumverteilung).

Funktion
• Druckumverteilung bei Spreizfüßen und besonders bei Risikopatienten mit diabetischem Fußsyndrom
• Stützend bei Senk und Knickfüßen
• Bettend bei kontrakten Plattfüßen sowie in der fortgeschrittenen Rheumaversorgung
• Neurologisch, wobei hier propriozeptiv auf die Nerven eingewirkt wird und so nicht speziell die Mechanik des Fußes angesprochen wird
• Sensomotorisch, hierbei wirkt die Einlage auf eine gezielte Beeinflussung der Gelenkstellung bei gleichzeitiger Erhaltung der muskulären Arbeit

Herstellung
Die Abdruckverfahren, die angewendet werden, sind:
1. Trittspurabdruck (Blauabdruck)
2. Trittschaumabdruck
3. Gipsabdruck mit Gipsbinden
4. Scan Abdruck im 2D Verfahren
5. Scan Abdruck im 3D Verfahren
6. Dynamisches Abdruckverfahren im Schuh

Die Vielzahl von Einlagenversorgungen und Materialkombinationen sind so individuell einsetzbar, dass jeder einzelne Orthopädie-Schuhtechnik-Betrieb in Schleswig-Holstein seine Patienten konsequent versorgen kann.


Fachverband für Orthopädie-Schuhtechnik Schleswig-Holstein e.V. | E-Mail: info@schuhtechnik-sh.de